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# 1974 Du hast mindestens einen Chinesen auf dem Gewissen

«Ganz schön rassistisch oder doch nicht?» Der Chinese verdeutlich es, obwohl er erst am Ende der Geschichte auftaucht. In dieser Geschichte werden Stresspotentiale an Ort und Stelle des Textes erörtert: Blau für den MannRot für die Frau

Ein Mann wartet [= Stress] vor seinem Büro auf seine Frau. Er ist genervt [= Stress], weil sie ihm soeben mitgeteilt hatte, dass es später [= das Warten verlängert sich - Stress] werden würde. Er ruft im Restaurant an [= ist ihm unangenehm - Stress], dass man ihm doch die Reservierung verlängert. 


Endlich taucht seine Frau am Steuer seines bulligen und breiten SUV und er steigt spürbar genervt [= Stress] in den Beifahrersitz: «Mach schnell [= hetzt seine Freundin - Stress], ich hab das Restaurant informiert.» raunt [= nicht liebelvoll - Stress] er ihr zu, ohne ihr einen Kuss [= Stress] zu geben. Seine Frau ist angespannt [= körperlicher Ausdruck von Stress], einerseits wegen des hohen Verkehrsaufkommens [= Stress], wegen des viel zu grossen bulligen SUV [= Stress] und wegen der etwas rüden Art [= Stress] ihres Mannes.


Im letzten Moment erwischt [= Stress] sie die enge Strasse und übersieht dabei fast einen Fahrradfahrer [= Stress], der sie noch schnell rechts überholte und mit dem Stinkefinger [= Stress]  beglückte. «Kannst du nicht aufpassen [= Stressprojektion]?», zischt  [= Stress] ihr Mann, der seinen SUV bereits in der Karosseriespenglerei  [= stressige Zukunftsvision] sah.


Seiner Frau stand der Schweiss [= körperlicher Ausdruck von Stress] im Gesicht. Die Abkürzung war eine enge Strasse [= noch grössere Herausforderung wegen des grossen Wagens - Stress]  als ihr auf der Gegenseite ein Autofahrer mit der Lichthupe zu verstehen gab, dass er warten würde. «Nun mach schon, er gibt dir ja den Vortritt.» [= Stressverstärkung] fordert ihr Mann sie auf. «Jetzt hör auf mich so zu stressen, ich mach ja schon» [= entgegnet sie ihm sichtlich genervt - Stress].

Die Bemerkung versetzt ihren Mann noch mehr in Rage  [= Stressverstärkung]. «Was soll das, ich wollte dich nur darauf aufmerksam machen.» Wütend [= Stress] tritt sie aufs Gas, um gleich wieder eine Vollbremsung zu machen. Während des ganzen hin und her war der andere Autofahrer inzwischen auch losgefahren und es kam beinahe zu einem Zusammenstoss. 



Die blauen und roten Stresspotentiale halten sich in der Geschichte etwa die Waage. Aber in der kurzen Zeit sind es schon so viele, dass sie ausreichen, die Lebensqualität empfindlich einzuschränken. Alleine die Tatsache sollte nachdenklich stimmen.

Für ein angenehmeres Lesegefühl wurde auf die farbliche Kennzeichnung der Stresspotentiale verzichtet.


Fortsetzung: Es folgte ein hässlicher Streit mit dem Autofahrer, unverwechselbaren Handzeichen und einem kraftvollen verbalen Austausch. In der Folge war die Stimmung zwischen den beiden so aufgeheizt, dass sie auf den Restaurantbesuch verzichteten und nach hause fuhren. Noch sind wir nicht beim Chinesen angelangt und mittlerweile ist klar, dass von Stressketten die Rede ist, welche eng miteinander verbunden sind. 

 

Die Verbindungen der Stresspotentiale ziehen sich weiter:

  • Die Kinder reagierten überrascht, hatten sie doch eine Party mit ihren Freunden zu hause. 
  • Die Stimmung sank in den Keller und die Freunde der Kinder mussten nach hause.
  • Die Eltern dieser Kinder hatten sich eigentlich auf einen Abend ohne Kinder gefreut.
  • Der Kellner des Restaurants nervte sich darüber, dass die beiden Gäste nicht auftauchten, obwohl sie die Reservation verlängert hatten.
  • Der andere Autofahrer kam mit schlechter Laune nach hause und wollte seine Partnerin mit einem Geschenk überraschen. 
  • Diese hatte jedoch grade keine Zeit, weil sie mit einer guten Freundin an der Telefonstrippe hing und seine Stimmung sank in den Keller.
  • Endlich konnte er ihr die Schuhe als Geschenk überreichen, doch sie waren eine Nummer zu klein.
  • Der Kundendienst des Ladens, wo er die Schuhe bestellt hatte, konnte ihm nicht weiterhelfen, weil die längst erwartete Schuhlieferung noch nicht eingetroffen war.
  • Die Frau des Kundendienstes war mit der Beruhigung ihres Kunden völlig überfordert und erkundigte sich gereizt bei ihrem Lieferanten nach der ausstehenden Lieferung.
  • Der Lieferant war sehr überrascht und gestresst. Eigentlich müsste die Lieferung aus China - [Jetzt sind wir in CHINA] - längst da sein.
  • Sein E-Mail nach China löste im Land der aufgehenden Sonne Bestürztheit aus.
  • Der verantwortliche Mitarbeiter war grade in einer ernsteren Beziehungskrise und sein Arbeitgeber drohte ihm mit der Kündigung.
  • Am anderen Tag erschien er nicht mehr zu Arbeit, weil sein Leichnam im Mekong trieb.


Und das alles, weil ein Mann vor seinem Büro auf seine Frau wartete? Hat er diesen Chinesen wirklich auf dem Gewissen? Wohl kaum und zugegeben, die Geschichte klingt übertrieben. Vielmehr soll aufgezeigt werden, wie schnell sich Stressketten bilden und für schlechte Stimmung sorgen. Der Umgang mit den eigenen Emotionen lernen wir nicht in der Schule, sondern im Leben. Der Unterschied: Das Leben hält keinen mahnenden Finger wie ein Lehrmeister oder ein Elternteil auf, um uns davor zu warnen, das etwas aus dem Ruder läuft. Vielmehr sind wir selbst gefordert, die Zeichen des Lebens zu erkennen - doch darauf wurden wir nur beiläufig, wenn überhaupt, geschult.

Wer sich unachtsam seinen und Emotionen anderer hingibt, erlebt Stress, der wertvolle Lebenszeit raubt. Stress ist ein Energieräuber «par excellence», den die wenigsten rechtzeitig bemerken. Für viele scheint der «Zug bereits abgefahren» zu sein. Der eine oder andere gerät früher oder später in die Mühlen der «Pilleli, Zäpfli & Impfkultur». Die Spätfolgen sind fatal, das Altwerden hat nichts mehr mit Gesundheit zu tun, sondern mit leidvollen Krankheitsverlängerungen - wir werden nicht immer gesund älter, sondern krank älter. Das Durchschnittsalter von Menschen, die sich vollkommener Gesundheit erfreuen, ist drastisch gesunken - sorry, es liegt unter 50 Jahren.

Das sind keine aufmunternden Gedanken - gibt es denn überhaupt noch Auswege? Die Antwort ist: Es ist nicht eine Frage von Auswegen, sondern der eigenen Motivationen. Aus unserer Sicht gibt es drei Motivationen, die zu einer wirklichen Veränderung führen können:



1. Du willst dich besser fühlen - pain.

Du willst von einer körperlichen und/oder psychischen Belastung weg (pain), die zur Zeit dein Wohlbefinden schmälert. Auf dieser Ebene werden symptomatische Behandlungsansätze den verursachenden Auslösern gegenübergestellt. Das erfolgt mit der Anamnese (deiner Krankengeschichte), dem elektronischen StressCheck+ und der Messung der HRV (Herzratenvariabilität).



2. Du willst etwas ändern - pleasure.

Dein gewohnter Lebensstil ist keine Option mehr für eine Veränderung, du steuerst darauf hin, dich besser zu fühlen (pleasure). Auf dieser Ebene erfährst du, wie du symptomatische Behandlungsansätze so unterstützen kannst, dass du sie nicht mehr benötigst. Das Atem Regulationsmodul ist eine Atemfrequenzübung auf der Basis deiner gemessenen HRV. Über eine Vergleichsmessung deiner HRV stellst du fest:


  • Wie dein Körper respiratorische Arrhythmien reguliert.
  • Ob du in deinen eigenen Atemrhythmus kommen kannst - das gelingt nicht immer auf Anhieb.
  • Wie dein Organismus fähig ist, deine Biorhythmen zu regulieren.
  • In welchem Umfang dein parasympathisches System aktiviert, bzw. gestärkt wird (Erholungsfähigkeit).
  • Inwieweit dein Stress Niveau gesenkt wird und dein Energielevel steigt (Vergleich der anabolen & katabolen Prozesse - Verbauche ich mehr, als ich habe (Auslaugung, Ermüdung, Erschöpfung)?
  • Hat dich dein biologischer Körper inzwischen überholt?

3. Du willst etwas tun - do it works.

Du bist bereit, in die Umsetzung zu kommen, dich wieder besser zu fühlen (do it works). Auf dieser Ebene kennst du deine Auslöser und weisst, wie du symptomatische Behandlungsansätze so unterstützen kannst, dass du Linderung erfahren kannst. Hier startest du mit dem 3 Phasen FahrPlan+, mit welchem du gezielt trainieren kannst, wie du Stresspotentiale antizipieren (vorausahnen, voraussehen) und darauf so reagieren kannst, dass du nicht mehr affektiert (getriggert) wirst:


  • Du benötigst keine Bewältigungstrategien, da du dafür gesorgt hast, dass Stress gar nicht mehr aufkommt.
  • Mit der Zeit entwickelst du für dich ein zuverlässiges Gefühl für deinen eigenen Gesundheitszustand, das dir präventives Handeln ermöglicht. 
  • Dein Gewinn zusätzlicher Lebensjahren ergibt sich aus der Tatsache, dass die Lebenszeit deines eigenen «Akkus» erhöht wird.
  • Mit etwas wissenschaftlicheren Worten: Die Zellteilung (Telomerverkürzung) kann der vorgegebenen Lebensdetermination angepasst werden und dein Immunsystem reagiert mit einer wesentlich höheren Zellulärspannung. 
  • Dein Stress Level sinkt auf ein Mass, in welchem der Zugang zu sicheren Lebenswelten und sozialen Beziehungen wieder möglich ist. 
  • Depressionen, Schmerzen, Ängste und andere Unzulänglichkeiten verschwinden und gute Laune und gute Stimmungen (good mood for good vibes) erfüllen dein Leben.

Ob Morgenmuffel, Zombie, Depressiver, Hypochonder oder Schmerzgetriebener: Das Prinzip der Stressketten wirkt auf allen Ebenen und kann unter Umständen tödlich sein. Astronauten und Spezialeinheiten werden auf besondere Stress Situationen trainiert, um leistungsfähig zu bleiben und Eskalationen zu verhindern. Über die Messwerte der HRV wird gemessen, wie sich das Stress Level in Spezialeinsätzen verändert und verbessert werden kann.

Die Wissenschaft der HRV ist in Bezug auf den «Normalbürger» noch jung und von geringem Bekanntheitsgrad. Oftmals wird die professionelle HRV mit Pulsuhren und Anzeigen der Sauerstoffsättigung verwechselt. Bisher ist kein Fall bekannt einer solchen Uhr, die einen «Ausraster» eines gestressten Automobilisten verhindern hätte können. Mit der Stress Level Diagnostik ist das möglich.

 

Eine professionelle und medizinische HRV Messung inkl. Stresstest ist mit CHF 120.00 absolut erschwinglich. Je nach Versicherungsdeckung übernimmt auch die Krankenkasse diese Leistung - kläre dies bei Bedarf zuvor ab. Die medizinische HRV Messung dauert maximal 15 Minuten und ist schmerzfrei. Eine Nachbesprechung deiner Resultate kann auch via Zoom erfolgen. Melde dich noch heute unter www.cocoro.ch an.